Glasfaser einblasen & einziehen

Beim Einblasen wird die Glasfaser mithilfe von Druckluft durch ein vorverlegtes Leerrohr geblasen – bis zu mehreren hundert Metern am Stück. Beim Einziehen wird die Faser mechanisch mit einem Einzugswerkzeug gezogen. Das Einblasen ist schonender und für längere Strecken besser geeignet.

Das Einblasen eignet sich besonders für FTTH-Hausanschlüsse, Backbone-Strecken in Leerrohrsystemen und LAN-Infrastrukturen in Gebäuden. Überall dort, wo bereits Microducts oder Leerrohre vorhanden sind, ist es die schnellste und kostengünstigste Methode.

CITYNETZ arbeitet mit einer breiten Auswahl an Glasfasertypen und Leerrohrdurchmessern, von Mikrorohren (7/5,5 mm) bis zu größeren Schutzrohren für Außenanlagen. Die geeignete Kombination wird nach der Planungsgrundlage ausgewählt.

Je nach Kabeldurchmesser, Rohrgeometrie und Anzahl der Bögen können Strecken von 100 bis über 500 Metern in einem Vorgang eingeblasen werden. Bei größeren Distanzen wird in Sektionen gearbeitet.

Ja, sofern bereits Leerrohre verlegt sind. In vielen Gebäuden sind Leerrohrinstallationen Standard. CITYNETZ prüft die vorhandene Infrastruktur und berät, ob Einblasen oder Einziehen die geeignete Methode ist.

CITYNETZ verwendet professionelle Einblasmaschinen, die speziell für die schonende Verarbeitung dünner Glasfaserkabel ausgelegt sind. So werden Kabelschäden durch zu hohe Zugkräfte oder Druckspitzen vermieden.

Nach dem Einblasen erfolgt eine OTDR-Messung sowie eine Dämpfungsmessung der verlegten Strecke. Das Ergebnis wird protokolliert und dem Auftraggeber als Abnahmedokumentation übergeben.