Strukturierte Verkabelung

Die strukturierte Verkabelung teilt sich in drei Ebenen: Primärverkabelung verbindet Gebäude untereinander (Backbone), Sekundärverkabelung verbindet Gebäudeverteiler mit Stockwerksverteilern, und Tertiärverkabelung führt vom Stockwerksverteiler zu den einzelnen Anschlüssen. Alle drei Ebenen müssen normkonform aufeinander abgestimmt sein.

Strukturierte Verkabelung nach ISO/IEC 11801 oder EN 50173 schafft eine klare, dokumentierte und skalierbare Infrastruktur. Sie vereinfacht Fehlerbehebung, Erweiterungen und den Wechsel aktiver Komponenten und stellt sicher, dass das Netz auch in 10–15 Jahren noch bedarfsgerecht betrieben werden kann.

Je nach Ebene und Anforderung kommen Glasfaserkabel (OM3, OM4, OS2) für Backbone-Strecken und Kupferkabel (Cat.6A bis Cat.8) für die horizontale Verkabelung zum Einsatz. CITYNETZ wählt die optimale Kombination nach Übertragungsgeschwindigkeit, Distanz und Budget.

Hochwertige strukturierte Verkabelungen haben eine Nutzungsdauer von 15 bis 25 Jahren. Mit der richtigen Planung – z. B. durch Überdimensionierung auf Cat.6A oder Glasfaser im Backbone – bleibt das Netz auch bei steigenden Bandbreitenanforderungen langfristig zukunftssicher.

Ja. CITYNETZ plant und installiert strukturierte Verkabelung auch in bestehenden Gebäuden, berücksichtigt dabei vorhandene Kabelwege und minimiert den Eingriff in die Bausubstanz.

Ja. Alle Installationen werden mit kalibrierten Messgeräten von Fluke abgenommen und zertifiziert. Das Ergebnis wird als normkonformes Protokoll übergeben, das auch als Basis für Herstellergarantien auf Komponenten dient.