Primär-, Sekundär- und Tertiärebene nach ISO/IEC 11801
Strukturierte Verkabelung ist die Grundlage für jedes leistungsfähige Unternehmensnetzwerk. CITYNETZ plant und installiert alle drei Verkabelungsebenen nach ISO/IEC 11801 und EN 50173 – in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und bundesweit.
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Was ist strukturierte Verkabelung und warum ist sie Pflicht?
Strukturierte Verkabelung teilt ein Netzwerk in drei genormte Ebenen: Primär (Gebäude-Backbone), Sekundär (Stockwerksverteiler) und Tertiär (Endpunktanschlüsse). Nur mit dieser Struktur lassen sich Erweiterungen, Fehlersuche und Zertifizierung normkonform durchführen. Beauftragt wird die Planung und Installation von Bauherren und Projektentwicklern bei Neubau und Sanierung von Büro- und Gewerbeimmobilien, Industrieunternehmen mit Anforderungen an vollständige Netzwerkdokumentation, Rechenzentren mit Glasfaser-Backbone auf allen Ebenen sowie öffentlichen Auftraggebern, die eine normkonforme Verkabelung mit vollständiger Abnahme benötigen.
Primärverkabelung: Backbone zwischen Gebäuden
Die Primärverkabelung verbindet Gebäude und Standorte über einen Glasfaser-Backbone – etwa bei der Campusvernetzung zwischen Produktions- und Verwaltungsbau oder bei der Planung eines Neubaus bereits ab der Rohbauphase.
Sekundär- und Tertiärverkabelung: Stockwerk und Endpunkt
Die Sekundärverkabelung führt vom Gebäude-Backbone zu den Stockwerksverteilern, die Tertiärverkabelung von dort zu den einzelnen Anschlussdosen (Kupfer Cat.6A oder besser). Typisch ist dies bei der Sanierung eines Bestandsgebäudes im laufenden Betrieb oder der Erweiterung um eine zusätzliche Tertiärebene in einem neuen Gebäudeflügel.
Der Ablauf:
- Bestandsaufnahme oder Planungsunterlagen analysieren
- Entwurf der Verkabelungstopologie nach ISO/IEC 11801 (EF, BF, SF, TO)
- Angebot auf Basis des Leistungsverzeichnisses oder der Grundrisse
- Installation Primärverkabelung (Glasfaser-Backbone zwischen Gebäuden/Etagen)
- Installation Sekundärverkabelung (Glasfaser/Kupfer zu Stockwerksverteilern)
- Tertiärverkabelung (Kupfer Cat.6A oder besser zu Anschlussdosen)
- Zertifizierungsmessung mit Fluke und Übergabe der vollständigen Dokumentation
Zertifizierung mit Fluke – Herstellergarantie auf Komponenten
Am Ende steht eine normkonforme strukturierte Verkabelung nach ISO/IEC 11801 / EN 50173, eine vollständige Abnahmemessung mit Zertifikaten je Kanal, eine Bestandsdokumentation (Patchbelegungsplan, Trassenpläne, Installationsprotokoll) und die Basis für Herstellergarantien auf Systemkomponenten (R&M, EasyLan, CommScope).
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Die strukturierte Verkabelung teilt sich in drei Ebenen: Primärverkabelung verbindet Gebäude untereinander (Backbone), Sekundärverkabelung verbindet Gebäudeverteiler mit Stockwerksverteilern, und Tertiärverkabelung führt vom Stockwerksverteiler zu den einzelnen Anschlüssen. Alle drei Ebenen müssen normkonform aufeinander abgestimmt sein.
Strukturierte Verkabelung nach ISO/IEC 11801 oder EN 50173 schafft eine klare, dokumentierte und skalierbare Infrastruktur. Sie vereinfacht Fehlerbehebung, Erweiterungen und den Wechsel aktiver Komponenten und stellt sicher, dass das Netz auch in 10–15 Jahren noch bedarfsgerecht betrieben werden kann.
Je nach Ebene und Anforderung kommen Glasfaserkabel (OM3, OM4, OS2) für Backbone-Strecken und Kupferkabel (Cat.6A bis Cat.8) für die horizontale Verkabelung zum Einsatz. CITYNETZ wählt die optimale Kombination nach Übertragungsgeschwindigkeit, Distanz und Budget.
Hochwertige strukturierte Verkabelungen haben eine Nutzungsdauer von 15 bis 25 Jahren. Mit der richtigen Planung – z. B. durch Überdimensionierung auf Cat.6A oder Glasfaser im Backbone – bleibt das Netz auch bei steigenden Bandbreitenanforderungen langfristig zukunftssicher.
Ja. CITYNETZ plant und installiert strukturierte Verkabelung auch in bestehenden Gebäuden, berücksichtigt dabei vorhandene Kabelwege und minimiert den Eingriff in die Bausubstanz.
Ja. Alle Installationen werden mit kalibrierten Messgeräten von Fluke abgenommen und zertifiziert. Das Ergebnis wird als normkonformes Protokoll übergeben, das auch als Basis für Herstellergarantien auf Komponenten dient.